Ehegattennachzug

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Zu unterscheiden ist zwischen dem Nachzug ausländischer Ehegatten zu deutschen Staatsangehörigen und dem Nachzug ausländischer Ehegatten zu ausländischen Staatsangehörigen.

a) Nachzug zu deutschen Staatsangehörigen

Nach § 28 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG ist dem ausländischen Ehegatten eines in Deutschland lebenden deutschen Staatsangehörigen zwingend eines Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn beide in Deutschland eine eheliche
Lebensgemeinschaft führen wollen.

b) Nachzug zu ausländischen Staatsangehörigen

Wenn der in Deutschland lebende Ehegatte ausländischer Staatsangehöriger ist, gilt im Prinzip das Obengesagte. Eine wesentliche Ausnahme besteht aber darin, daß ausreichender Wohnraum (wenigstens 12 qm für jeden Erwachsenen und 10 qm für jedes Kind unter 6 Jahren, die einzelnen Bundesländer können hierbei nach unten abweichen. Abweichungen von ca. 10 % können akzeptiert werden) vorhanden ist. Notunterkünfte und dergl. werden nicht anerkannt, desgleichen Wohnungen mit Mitbenutzung von Küche und Bad durch Dritte.

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